Was läuft in unserer Zunft? Was erleben wir an unseren Anlässen?
Hier nehmen wir Sie mit auf eine Reise zu allem, was unsere Zunft bewegt. Wir laden Sie ein unsere Zunft hautnah mitzuerleben.
Seniorenprogramm: Mineralquelle Eptingen
Eptinger Mineralwasser – eine Erfolgsgeschichte An diesem Ausflug begaben sich die Zunftbrüder am 10. Februar 2026 zur Mineralquelle Eptingen. Die Geschichte des Baselbieter Unternehmens reicht bis in das Jahr 1899 zurück; damals erwarb E. Buchenhorner mit seinem Schwager das Heilbad mit Restaurantbetrieb sowie die Rechte an der Quelle.
Das Bad Eptingen wurde rasch für sein hervorragendes Wasser bekannt. Das Wasser, das 300 Meter oberhalb des Dorfes entsprang, wurde auch ausserhalb des Region zum Verkauf angeboten. 1929 lag der Umsatz bei 10 Millionen Einheiten; daneben wurde auch dank des Zuckerlagers in Sissach die Produktion von Limonaden (Citro, Grapefruit und Pepsi-Cola) aufgenommen.
1933 kam eine weitere Quelle hinzu, und zwar die im Solothurnischen gelegene Mineralquelle Lostorf. Weitere interessante Facts:417 Meter unter der Erde liegt die Eptinger-Quelle; diejenige von Lostorf ist mit einer Tiefe von 514 m eine der tiefsten artesische Quellen Europas (artesisch bedeutet: das Wasser kommt mit eigenem Druck bis an die Oberfläche).
Eptinger weist die höchste Menge an Mineralstoffen in CH-Mineralwässern auf 55 Mio, Flaschen wurden 2023 abgefüllt 65 Mitarbeitende (darunter 14 Nationalitäten). Ab 2015 übernahm die vierte Generation das unabhängige Familienunternehmen (D. und M. Buchenhorner). Im Jahr 2024 wurde ein neues Verwaltungsgebäude eingeweiht, passend zum 125 Jahre Jubiläum.
An dieser Stelle sei den Vertretern der Firma Eptinger – insbesondere Herrn Wissler – für die ausgezeichnete Führung durch den Betrieb, den feinen Apéro und das sympathische Bhaltis-Säckli gedankt.
Text: Beat Butz, Fotos: Diverse
Plakat: 1941 entwarf Herbert Leupin (1916-1999) das erste Werbeplakat für Eptinger Mineralwasser; in seiner langen Schaffenszeit und in Freundschaft mit der Gründerfamilie gestaltete er über 50 Plakate für die Produkte Pepita und Eptinger.